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Magnetophon


Pfleumer, Fritz, Dresden 1928
Leihgeber: Deutsches Technikmuseum Berlin
Magnetophon AEG K4
AEG, Berlin 1938
Modell: AEG K4
48 x 48 x 34 cm, ca. 40 kg
Holz (folienverkleidet), Magnetophonband, drei Magnetköpfe, drei Motoren mit speziellen Brems- und Stoppvorrichtungen, Röhrenverstärker


Tonfrequente elektrische Signale werden vom Aufnahmewandler (Sprechkopf) in magnetische Felder umgesetzt, die im mit konstanter Geschwindigkeit vorbeitransportierten Magnetophonband remanente (dauerhafte) Magnetisierungen erzeugen. Bei der Wiedergabe induzieren diese magnetischen Felder im Wiedergabewandler (Hörkopf) elektrische Spannungen, die, verstärkt mittels Lautsprecher, hörbar gemacht werden. Ein „Tonmotor“ für den Transport des Magnetbandes mit konstanter Geschwindigkeit bei Aufnahme und Wiedergabe sowie zwei Wickelmotoren für das schnelle Umspulen (vor- und rückwärts) sorgen für die konstante mechanische Spannung (Bandzug). Auf dem 6,5 mm breiten und 1.000 m langen Tonband können bei einer Geschwindigkeit von 76 cm/s rd. 21 Minuten Klänge gespeichert werden.

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