Dokumentation Freitag | 16 01 2009 | Art’s Birthday

Teleübertragung

Die Konzerte zugunsten der Kunst werden live übertragen

EBU Satellit Ravel live 20:05 – 20:40 CET, 19:05 – 19:40 GMT
Radio Devín live 20:00 – 21:00
Kunstradio auf Ö1 live 23:03 – 24:00
kunstradio.at live 20:00 – 24:00
18 01 09 Ö1 Kunstradio 23:03 – 23:45

IMA KLANGMASCHINENORCHESTER

Minipics (c) Michael Moritz 09Cordula Bösze / Theremin
Reni Hofmüller / Mockingboard
Katharina Klement / Neo Bechstein Flügel
Ushi Reiter / Edison-Phonograph
Eva Ursprung / Polyvox
Special Guests Seppo Gründler / Hönig Synthesizer | Markus Decker / Grammophone
Konzept: Elisabeth Schimana

Hals- und Beinbruchvariationen über 7 Themen

7 auf Wachszylinder oder Schellack gespeicherte Musiken werden vom IMA Klangmaschinenorchester interpretiert und variiert. Klang-Seiltänze vom feinen leisen Klang des Edison Phonographen zu den Arktisstürmen der Polyvox, von den Ätherwellen des Theremins zu den digitalen Fighterspielklängen eines Mockingboards, von den ewigen Hüllkurven des Hönig Synthesizers zu den Umdrehungen der Grammophone und dazu ein Neo Bechstein-Karaoke.

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JRMO – JOYSTICK RADIO MELODY ORECHESTRA

Ján Ancic, Fedor Bohdan, Juraj Duriš, Givan Bell, Karol Horváth, Laco Kerata, Roman Lašciak ,Robert Rudolf , Vladimír Slaninka, Katarina Smiková

Joy Enjoy
Méta-Mallette

Das Méta-Mallette ist ein „Meta-Instrument“, das durch die Hand des Spielers oder des Ensembles gesteuert wird, welche die Gruppierung der Spieler bestimmt, die den Joystick bedienen. Diese Konfiguration wird häufig, aber nicht ausschließlich für pädagogische Zwecke genützt. Die Manipulierbarkeit der Samples macht es zu einem attraktiven „Spielzeug“ für Profi-Musiker. Die intuitiven Klangtransformationen generieren Videobilder, von denen sie begleitet werden können. Das Méta-Mallete wird so zu einem reizvollem Multi-Media Instrument, das große Spielfreude auslöst.

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AHAD & ÉN

Zsolt Sörés & Pál Tóth

op. 90117

Die Komposition ist von einer strukturellen Strategie, unmittelbaren Übergängen, der Verwendung instabiler akustischer Systeme, kontinuierlichen Klangschichten, sowie dem Einsatz von einzigartigen elektronischen Klangerzeugern gekennzeichnet (Crackle Box, Circuit Bent Toys, Korg DS-10, etc…). Dies ermöglicht eine Klangökonomie, ähnlich minimalistischen Kompositionslösungen: die Schaffung von Mikrostrukturen, räumlich angeordnete Klangreduktionen, beziehungsweise eine situationistische Strategie des «Détournement» (vorwiegender Einsatz von Umweltgeräuschen und Feldaufnahmen). Das Stück ist von der Dramaturgie der Situation geprägt: intensive Konzentration und Reaktionszeit (ausgelöst durch langsamere oder schnellere Abfolgen), die eine Spannung schaffen, insofern Klänge für eine längere oder kürzere Zeit geloopt, wieder verwertet und nur leicht modifziert werden. Aufgrund der improvisierten Live-Bearbeitung, wird der Zuschauer mit einem Gefühl für Zeit und Dauer konfrontiert, das über die musikalische Idee, dass sich Musik auf Form konzentrieren müsse hinausreicht: auf das Potential des Klanges als Bewußtseinsstrom.

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